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Konstruktion WändeAllgemeine Hinweise
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Holzbau
- Bei einer hinterlüfteten Fassade kommen zur Herstellung der Winddichtigkeit feuchteunempfindliche, dampfdiffusionsoffene Holzweichfaserplatten mit geeignetem Nut- und Federprofil oder Holzwerkstoffplatten z. B. OSB-Platten zum Einsatz.
- Eine Putzfassade lässt sich mit verputzbaren Holzfaserdämmplatten oder Holzwolleleichtbauplatten realisieren.
- Bei der Verwendung von Dampfbremspappen als Luftdichtung muss darauf geachtet werden, dass diese armiert sind.
- Die Anforderungen an die Luftdichtheit insbesondere die Ausführungsbestimmungen gemäß DIN 4108-7 (8/2001) sind zu beachten.
- Auf chemischen Holzschutz kann bei einer dampfdiffusionsoffenen Bauweise ohne Hinterlüftung der Dämmung gemäß DIN 68800-2 (1996-05) verzichtet werden.
- Für alle Dämmkonstruktionen, die von den hier aufgeführten abweichen, muss der rechnerische Nachweis des Tauwasser-schutzes nach DIN 4108-3 (7/2001) geführt werden.
- Bei der Verwendung von Holzwerkstoffplatten als Luftdichtung müssen die Stöße und Anschlüsse luftdicht verklebt werden.
Holzständer-Außenwand
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 | Einblasdüse für geringe Dämmstärken |
Massivbau
- Bei einer Innendämmung ist die luftdichte Verlegung der Dampfbremse gemäß DIN 4108‑7 (8/2001) besonders wichtig zur Vorbeugung von Feuchteschäden. Wir empfehlen daher insbesondere in diesem Fall die Überprüfung der Luftdichtheit mit dem BlowerDoor-Verfahren.
- Für eine Außendämmung wird DÄMMSTATTs CI 040 zwischen der zu dämmenden Wand und einer festen Verschalung z. B. aus Holzfaserdämm- oder Holzwolleleichtbauplatten eingebracht. Im Spritzwasserbereich muss ein wasserunempfindlicher Dämmstoff eingesetzt werden.
- Für alle Dämmkonstruktionen, die von den hier aufgeführten abweichen, muss der rechnerische Nachweis des Tauwasserschutzes nach DIN 4108 (7/2001) geführt werden.
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| Dämmung einer Massivaussenwand mit DÄMMSTATTs CI 040 |
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leichte Innenwände
- Bei sehr luftdichten Wandkonstruktionen besteht die Gefahr, dass sich die Wandbeplankungen durch einen hohen Einblasdruck verformen oder beschädigt werden. Daher wendet der moderne Fachbetrieb bei luftdichten Konstruktionen zunehmend die entlüftete Drehdüsentechnik an. Bei dieser Einblastechnik werden die Zelluloseflocken nicht über einen Schlauch in den zu dämmenden Hohlraum eingebracht, sondern mit Hilfe einer Drehdüse. Die Entlüftungsvorrichtung an der Düse verhindert die Entstehung eines Überdrucks in dem zu dämmenden Hohlraum. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist die extrem schnelle Verarbeitung des Dämmstoffs und das staubfreie Befüllen von Wänden. Auch mit diesem Verfahren werden die Zelluloseflocken setzungssicher und homogen ohne Fehlstellen in den Gefachen verteilt (beachten Sie bitte die Verarbeitungsrichtlinien, insbesondere "Entlüftete Drehdüsentechnik").
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